Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die Blende einer Kamera ist die hinten liegende Öffnung des Objektivs. Die Grösse der Öffnung ist variabel. Über eine Drehung regelst du, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Die Blende erlaubt zwei wichtige Einstellungen, die Belichtung und die Verschlusszeit. Letzteres betrifft die Dauer der Bildbelichtung. Je länger diese ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor. Die Grösse der Blendenöffnung wird in der Blendenzahl mit f/ angegeben, beispielsweise mit f/2.8, f/5.6 oder f/11. Je höher die Zahl ist, umso kleiner ist die Öffnung. Wenn du f/2.8 einstellst, trifft relativ viel Licht auf den Sensor. Mit f/22 fällt sehr wenig Licht ein. Welche Zahlen du einstellst, kommt auf die Art deiner Kamera und deines Objekts an. Möglich ist auch das Bearbeiten der Blendenstufe. Dabei gilt immer:
Du kannst die Funktion der Blende nach Wunsch beeinflussen, um tolle Bildeffekte zu erzielen. An vielen Kameramodellen ist die Steuerung durch ein kleines Rädchen auf der rechten Seite möglich. Du erkennst die Blendenzahl aber auch, wenn du auf das Display oder durch den Sucher schaust. Die Blende bestimmt Lichtmenge und Verschlusszeit. Die technischen Grundlagen für eine optimale Einstellung lernst du schnell, kannst natürlich auch etwas herumexperimentieren. Gerade Spiegelreflexkameras bieten viele manuelle und halbmanuelle Einstellungsmöglichkeiten des Objektivs, das ausserdem austauschbar ist. Bei Digitalkameras ist das etwas schwieriger, da diese viele Automatikprogramme haben und den Lichteinfall selbstständig anpassen. Eine Unschärfe lässt sich jedoch auch hier erzeugen.
Die Blende beeinflusst durch ihren Durchmesser am Objektiv sowohl die Belichtung als auch die Schärfentiefe. Je weiter du sie öffnest, desto geringer ist die Schärfentiefe, was bedeutet, dass bestimmte Details im Foto dann unscharf werden. Je weiter du die Blende öffnest, desto stärker verschwimmt der gesamte Hintergrund und erhält so weniger Schärfentiefe. Beim Schliessen dagegen verringert sich die Unschärfe und es wird mehr Schärfentiefe erzeugt. Gleiches gilt für die Belichtung des Motivs. Bei geschlossener Blende kann es dir passieren, dass deine Fotografie misslingt und die Aufnahme verwackelt oder unterbelichtet gerät. Du musst dabei immer bedenken: Je weiter du die Blende schliesst, desto weniger Licht trifft auf den Sensor. Die richtige Belichtung hängt daher auch von weiteren Faktoren ab, so vom ISO-Wert oder von der Belichtungszeit.
Jede Kamera und jedes Objektiv hat verschiedene Blendenzahlen und Modi zu bieten. In der Regel sind das der M-, A-, S- und P-Modus oder der M-, Av-, Tv- und P-Modus. A steht für „Aperture“, was auf Englisch „Blende“ bedeutet. Er gestattet die manuelle Bestimmung der Blendenzahl. Du kannst entsprechend selbst entscheiden, wie viel Licht auf den Sensor fallen soll. Gleichzeitig sorgt aber auch die Kamera automatisch dafür, dass deine gewählte Blendenzahl die passende Verschlusszeit erhält. Damit wird das Bild immer korrekt belichtet.
Welche Blende du verwendest, bleibt dir überlassen und ist Geschmackssache. Empfehlenswert für Einsteiger ist eine geringe Tiefenschärfe. Wenn du fotografisch experimentieren möchtest und auch künstlerisch kreativer sein willst, ist eine Kamera sinnvoll, die dir erlaubt, das Objektiv auszutauschen. Viele Objektive sind so konzipiert, dass sich die Blende relativ weit öffnen lässt und auch ohne Blitz oder dazugehöriges Stativ klare und detailgenaue Bilder schiesst, die selbst bei wenig Licht nicht verwackeln. Sehr gut geeignet sind Festbrennweiten, die du weit öffnen kannst. Das geht hinunter bis f/1.2 oder f/1.8. Bei einsteigerfreundlichen Kameras sind Festbrennweiten von 50 Millimeter beliebt.
Die Blende und die Veränderung ihrer Grösse nutzt du, um die auf den Sensor eintreffende Lichtmenge zu regulieren. Sinnvoll ist das bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder bei Dämmerung. Dann solltest du die Blende weit öffnen, sodass das vorhandene Licht auf den Sensor trifft. Genauso praktisch ist die Veränderung der Blendenzahlen, um Tiefenschärfe zu erreichen, damit der Hintergrund leichter oder ganz verschwimmt. Die Blende dient dir als Stilmittel in der Fotografie. Willst du einen gestochen scharfen Hintergrund, lässt sich das ebenfalls über die Blende regulieren.
Die Blende ist einer von drei Faktoren zur Bestimmung der Tiefenschärfe. Weitere sind:
Die Technik ist einfach: Die gewünschte Unschärfe erreichst du mit der Brennweite eines Teleobjektivs, während ein Weitwinkelobjektiv gestochen scharfe Bilder ermöglicht. Die Brennweite entspricht dem Zoom der Kamera. Gleiches gilt für den Abstand. Ist deine Kamera nahe am Motiv, wird das Bild unscharf, ist sie weiter weg, werden Details erkennbar.
Du suchst eine individuelle Wanddekoration im XXL-Format? Dann solltest du dir ein Fotoposter erstellen lassen. Der Vorteil: Du kannst dein eigenes Motiv auswählen. Schöne Urlaubserinnerungen werden so nicht in das Fotoalbum verbannt, sondern hängen gut sichtbar bei dir an der Wand. Selbst für die kleine Wohnung ist ein Poster eine ideale Wanddekoration, denn sie sind in verschiedenen Formaten erhältlich. Egal ob Hochformat oder Querformat: Diese Fotoprodukte ziehen sofort alle Blicke auf sich!
Du möchtest deine Fotos nicht online oder im nächsten Fachhandel entwickeln lassen? Stattdessen kannst du es kaum erwarten, sie so schnell wie möglich auszudrucken? Dann solltest du dir einen Fotodrucker anschaffen, denn mit diesem hältst du deine fertigen Fotos binnen weniger Sekunden in der Hand. Dabei sind die heute im Handel erhältlichen Modelle so klein und kompakt, dass du sie problemlos überall mit hinnehmen kannst. Besonders beliebt sind die WLAN Drucker, mit denen du meist problemlos scannen, kopieren und drucken kannst. Selbstverständlich sind diese auch mit deinem Smartphone kompatibel, so dass du von ihnen aus auch Fotos drucken kannst.
Portraitphotos gehören zu den beliebtesten Motiven von Fotografen und gelten nicht umsonst als Königsdisziplin. Um einen Menschen gekonnt ins rechte Licht zu rücken und im richtigen Moment abzudrücken, sodass ein schönes Portraitphoto entsteht, bedarf es einiges an Geschick und Wissen sowie natürlich einer guten Kamera. Wir geben dir hilfreiche Tipps und Tricks, worauf du beim Fotografieren achten solltest, damit du ausdrucksstarke, scharfe und authentische Bilder für dein Portfolio erhältst.
Damit Bilder und eigene Fotos eine besondere Wirkung erzielen, kannst du sie in einen Rahmen fassen und sie dann aufhängen oder aufstellen. Der Ausdruck an einem prominenten Ort ermöglicht es dir, das Foto immer zu betrachten, und dient auch der kreativen Wandgestaltung. Mit Inspiration und Können stimmst du das Bild im Fotorahmen optimal auf die Inneneinrichtung ab und sorgst so für stilvolles Wohnen. Bilderrahmen gibt es nämlich in zahlreichen Formen und Grössen. Alles zum Thema erfährst du hier.
„Mama, ich will auch schöne Fotos machen!“ Kameras üben auf Kinder eine grosse Faszination aus. Vor allem bei Eltern, die gern und viel fotografieren, möchte der Nachwuchs auch mal auf den Auslöser drücken. Da Eltern ihre hochwertige Kamera aber meist nur ungern in Kinderhände geben, sind Kinderkameras eine gute Möglichkeit, den Nachwuchs selbst sein fotografisches Talent entdecken zu lassen. Was Kinderkameras besonders macht, für welches Alter sie geeignet sind und worauf beim Kauf zu achten ist, erklären wir dir in folgendem Ratgeber.
Die bekannteste Kamera ist die Kleinbildkamera, die auch in den Formatvorgaben den Ausgangspunkt für alle wichtigen Berechnungen moderner digitaler Kameras bildet. So beeinflusst das Format immer die Brennweite und Tiefenschärfe. Eine Alternative sind Mittelformatkameras, die ein grösseres Aufnahmeformat als Kleinbildkameras haben. Sie verfügen in der Regel über einen Sucher oder können mit Lichtschacht- oder Reflexsucher genutzt werden. Das gestattet mehr Freiraum und Dynamik in der Fotografie.